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Wie überall, gibt es natürlich auch in Piercingstudios Gesetze, die für jeden Piercer gelten. Hauptsächlich drehen sich die Gesetze um den Nickelgehalt, den ein Piercing enthalten darf, da Nickel über offene Wunden in die Blutbahn des Trägers gelangen und somit eine Nickelallergie ausgelöst werden kann. Ende der 80er stiegen die Fälle von Nickelallergien so stark an, dass der Gesetzgeber den Gehalt von Nickel beschränkte. Rechtlich betrachtet ist das Stechen eines Piercings eine strafbare Körperverletzung. Deswegen gibt es auch die Einverständniserklärung, welche die zu piercende Person erst unterschreiben muss, dass sie die „Körperverletzung“ zulässt und sich der Folgen und Risiken bewusst ist. Dieser „Vertrag“ befreit den Piercer von eventuellen rechtlichen Konsequenzen. Außerdem muss der Piercer vor jedem Piercing ein Beratungsgespräch durchführen, bei dem auf Komplikationen und Gefahren hingewiesen wird. Findet so ein Gespräch nicht statt, kann Gerichtliches Schmerzensgeld eingefordert werden.

Piercings bei Minderjährigen

Gepierct wird jeder Jugendliche nach Vollendung des 14. Lebensjahres, wenn der Erziehungsberechtigte zur Vertragsunterzeichnung mit folgenden Unterlagen anwesend ist:
 
- Ausweiskopie des Erziehungsberechtigten

- Ausweiskopie der zu piercenden Person

- Einverständniserklärung der Eltern

Bei Jugendlichen nach Vollendung des 16. Lebensjahres ist es ausreichend, wenn der Jugendliche von einer volljährigen Person begleitet wird (Freund, Freundin, etc.) und dem Piercer folgende Dokumente vorlegen kann:

1. Der Vertrag

Die Einverständniserklärung muss den Namen und die Adresse der Person enthalten, welche dann  später auch gepierct wird. Der Vertrag muss von der zu piercenden Person und von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben werden. Dies gilt sowohl für die Einwilligung in die Körperverletzung als auch für die Abnahme, wenn der Erziehungsberechtigte nicht anwesend sein sollte(siehe auch: letzter Vertragsabschnitt).

2. Einverständniserklärung

Auf der Rückseite des Vertrages benötigen wir eine handschriftliche Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten. Diese muss den Namen des Kindes, den Namen des Erziehungsberechtigten, die zu piercende Stelle und Datum/Unterschrift beinhalten. Beispiel: Hiermit erlaube ich, Margot Muster, meiner Tochter Petra Muster, sich den Bauchnabel piercen zu lassen. (Datum und Unterschrift)

3. Ausweise

Wir benötigen eine Ausweiskopie des Erziehungsberechtigten und des Minderjährigen. Alternativ zum Personalausweis akzeptieren wir ausschliesslich folgende Dokumente:

 - Führerschein

- Reisepass

- Kinderausweis

- Aufenthaltsgenehmigung.

Sollte der Name des Kindes nicht mit dem des Erziehungsberechtigten übereinstimmen(z. B. nach einer Scheidung), so ist ebenfalls eine Dokumentkopie(z. B. Scheidungsurteil etc.) vorzulegen, welche den Namensunterschied aufklärt. Bei Minderjährigen beschränken wir uns auf folgende Piercings: Augenbraue, Nase, Ohr, Zunge, Bauchnabel, Lippenbändchen. Sollten bei einem Minderjährigen beide Elternteile verstorben sein, so müssen alle o.g. Dokumente vom gesetzlichen Betreuer ausgestellt werden. Bitte ruft uns kurz vor Eurem Besuch an, damit wir nochmals telefonisch überprüfen können, ob auch wirklich alle wichtigen Dokumente vorhanden sind.


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